Rückblick auf die Saison 2021/22
Es war schön zu sehen, dass nach anderthalb Jahren coronabedingter Pause, so eine große Anzahl von Athleten, insbesondere bei den BaWü-Liga Rennen, am Start waren. Es war auch sensationell, dass mit 17 gemeldeten Mannschaften ein Rekord aufgestellt wurde, mit dem nicht gerechnet werden konnte. Auch war es schön zu sehen, wie trotz sportlichem Ehrgeiz, zwischen den Athleten und Mannschaften eine sehr freundschaftliche Stimmung am Hang herrschte. Die erstmals ausgetragene Bundesliga war sehr spannend und findet hoffentlich im nächsten Jahr seine Fortsetzung.
Lasst uns daran feilen, dass die Idee weiterhin diesen Erfolg hat.
Vorschau auf die Saison 2022/23
Es würde mich freuen, wenn die nachfolgenden Punkte in der nachfolgenden Saison Berücksichtigung finden würde.
Mannschaften BaWü-Liga:
1.) Momentan gibt es folgende Regelung und die sollte weiterhin beibehalten werden. Hier gibt es auch keinen Interpretationsspielraum:
In dem Passus steht (B 6.3 Absatz 5):
„Je gemeldeter Mannschaft, darf der Verein/die Renngemeinschaft bis zu zehn Läufer/innen melden. Meldet ein Verein/eine Renngemeinschaft zwei oder mehr Mannschaften, so müssen die Läufer/innen nicht bereits vor der Saison den Mannschaften zugeteilt werden. Die Benennung der fünf Starter/innen pro Mannschaft erfolgt bei der Mannschaftsführersitzung des Liga-Rennens. (Beispiel: Meldet eine Renngemeinschaft zwei Mannschaften, so kann sie einen Kader von 20 Läufer/innen benennen, aus denen die Läufer/innen der zwei Mannschaften bei jedem Rennen frei benannt werden können.)“
Übrigens, das Beispiel ist nur ein Beispiel und könnte beliebig ausgedehnt werden. Es kann nicht sein, nur weil in dem Meldeformular 20 Zeilen sind, dass nur 20 gemeldet werden können.
Begründung:
Die Schwächeren fallen hinten runter, da sie bei einer Festlegung auf 2 Mannschaften in keiner Mannschaft aufgestellt werden und das wäre schade, denn diese sollten eine Chance haben in einer Mannschaft fahren zu können.
Die großen Renngemeinschaften werden keine weiteren Mannschaften melden, da das Risiko zu groß ist, dass es nicht zu einer kritischen Masse kommt, z.B. die Aufteilung, eine Mannschaft (DSV) bzw. ein Team (BaWü), je nach Wording, könnte zur Folge haben, dass eine Mannschaft wegfällt, da beispielsweise in der aufgesplitteten „Mannschaft 1.0“ 12 Athleten und in „Mannschaft 2.0“ 8 Athleten sind. In der Konstellation mit dem gesplitteten Ansatz gäbe es max. 3 Mannschaften/Teams, wohingegen es bei einem gemeinsamen Auftreten 4 Mannschaften/Teams sind. Wenn es das Ziel ist, so viel wie möglich Starter an den Start zu bringen, ist eine Limitierung auf 2 Mannschaften falsch.
Alternativ könnte natürlich das Interesse von Mannschaften bestehen, nur die Besten aufzustellen bzw. zu verpflichten, dann ist die Limitierung natürlich ideal.
Darüber hinaus fallen zusätzliche Nenngelder weg, wenn eine Renngemeinschaft nur noch 2 Mannschaften meldet.
2.) Auslegung der Regeln:
Die Regeln, laut Reglement, müssen eingehalten und nicht nach Gutdünken interpretiert werden.
3.) Momentan ist folgende Regel nicht definiert:
Es muss eine klare Festlegung geben, wie sich die Platzierung der Mannschaften definiert.
Möglichkeiten:
i. Ausfahren im Mannschaftswettbewerb des PSL (die spannendste Lösung).
ii. Wer die beste Platzierung als Mannschaft während der Saison hatte, wenn diese gleich sind, dann die Anzahl und dann die nächstbeste und so weiter.
4.) Der Ligabeauftragte sollte eine neutrale Person und kein Mannschaftsführer einer im Wettbewerb vertretenden Mannschaft sein.
5.) Es sollten Vertreter, z.B. 2, von den Athleten gewählt werden, die über diese ihre Ideen einbringen, vielleicht wäre es auch sinnvoll einen Rat aus mehreren Athleten mit 2 Sprechern zu installieren.
6.) Die jeweiligen Mannschaftsaufstellungen sollten am Abend vor den Rennen bekanntgegeben werden. Dies erhöht die Transparenz und Spannung.
Bundesliga:
1.) Anzahl Mannschaften Bundesliga
Damit es nicht zu einer Unterbesetzung des Bundesligafinales kommt, sollte jeder Landesverband mehr Startplätze als dieses Jahr bekommen. Somit ist gewährleistet, dass die definierten 16 Startplätze auch am Ende ausgeschöpft werden. Denn es passiert immer wieder, dass einzelne Landesverbände ihr Kontigent nicht ausschöpfen und andere Interesse an weiteren Startplätzen hätten.
Vorschlag: in Summe dürfen 24 Mannschaften starten.
Im Finale beim Mannschafts-PSL können dann die besten 16 Mannschaften aus den vergangenen Bundesliga-Wettbewerben der Saison starten.
2.) Anzahl Rennwochenenden Bundesliga
Sollte die Anzahl der Rennwochenenden für die Bundesliga erhöht werden (3 Wochenenden sind im Gespräch), wäre es wichtig, dass die Anzahl der Rennwochenenden für die BaWü-Liga nicht zu Gunsten der Bundesliga reduziert werden. Denn dies hätte zur Konsequenz, dass sich die Spannung in der BaWü-Ligareduziert und wichtige Rennen wie die Verbandsmeisterschaften ausfallen, bzw. wie dieses Jahr geschehen, aus den BaWü rausgewertet werden.
3.) Es ist noch nicht klar wie die Qualifikation für die Bundesliga im nächsten Jahr von statten gehen wird.
Es wäre wichtig, dass für die qualifizierten Mannschaften auch weiterhin die Möglichkeit besteht, dass diese in ihrer Skiliga, z.B. BaWü starten, denn dadurch erhalten wir die BaWü Skiliga durch Masse am Leben.
Mannschaftsführersitzung:
Es wäre wichtig, dass sich alle Mannschaftsführer aus BaWü (sowohl SSV als auch SVS) treffen und sich bzgl. der weiteren Vorgehensweise in der neuen Saison abstimmen.